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Wolfgang Back, Wolfgang Rudolph und der Rest vom Internet

Sie haben gestern ihre 15. Sendung Online gestellt. Das Gespann Back und Rudolph kennt jeder, für den Computer mehr sind als die Glotze für das Internet. Bei mir haben sie mit ihrer Fernseh-Sendung Computer Club gepunktet, die der WDR leider eingestellt hat. Schön dass die beiden ihrer Art zu moderieren treu geblieben sind. Der CC2 ist anders als der alte Computer Club ein Hörfunk-Format manche nennen es auch Podcast (von Apples iPod-Player und iTunes Downloadportal). Internettechniken besorgen die Bilder dort, wo sie hilfreich und nötig sind, so dass mir das TV-Format nicht fehlt. Bei CC2 wird das „Audiodat“ genannt und kommt benutzerfreundlich in einem Packet daher, dass im Media Player abgespielt wird. Die ersten 4 Folgen habe ich mir im Hauruck-Verfahren angehört, weil ich erst ab der 4. Sendung wusste, dass es CC2 gibt, seither gehe ich regelmäßig montagabends auf die Seite um mir die neue Sendung anzuhören. Manchmal lade ich sie auch im MP3 Format herunter, um sie mir später auf ...

Technisches Problem

Zu diesem Blog lassen sich keine Einträge mehr hinzufügen. Selbst das Hinzufügen von AdSense im Layout ist ohne Wirkung geblieben. Soweit so gut. Das war der Stand von Gestern und Heute Früh. Nachdem ich auf die neue Version von Blogger umgeschaltet habe scheint alles zu funktionieren. Mittlerweile habe ich auch die Blogger-Programmierer-Posts gelesen, in denen man um Entschuldigung bittet und das neue Beta von Blogger anpreist.

Struck und Rüttgers sind schief gewickelt

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck hat in der Bild am Sonntag heute ein Beispiel gegeben, wie mangelnde ökonomische Einsicht und fehlendes Branchenverständnis es verhindert, dass die SPD eine klare Vision für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik entwickeln kann. Struck warnt das Management der Telekom davor, Stellen im Inland zu streichen. Struck will so verhindern, dass durch Stellenstreichungen der Expansionskurs des Konzerns im Ausland finanziert wird. Gerade dieser Expansion in neue Märkte sichert dem Konzern in Zukunft seine Profitabilität, woran auch der Deutsche Staat mitverdienen könnte, denn er hält zurzeit 30 Prozent der Telekom-Aktien. Diese 30 Prozent könnten in Zukunft Geld für Deutschland verdienen, wenn das Wirtschaftsministerium eine auf Profit orientierte Portfoliopolitik betreiben würde. Längerfristig könnte diese Art der Portfoliopolitik im Wirtschaftsministerium nicht nur die Staatsfinanzen sanieren, sondern die Erträge könnten zu Steuersenkungen und zur Fin...

1999

Am Schluss von „Mein Jahrhundert“ – also 1999 – tritt die Mutter von Günter Grass auf, die schon seit über 40 Jahren tot ist, und verrät uns dass die Geschichten, die ihr Sohn erzählt wahre aber übertriebene Geschichten seien. Damit hat sie schon vor 7 Jahren die kommende Pointe „Beim Häuten der Zwiebel“ angekündigt, denn vor allem hier „Beim Häuten…“ wird Wahres von Erfundenem getrennt, oder aber zumindest der Versuch unternommen zu trennen und darauf hingewiesen, dass die Trennung schwer fällt. Mir ist außerdem aufgefallen, dass Ute- und Anna- Geschichten aus „Mein Jahrhundert“ und „Beim Häuten…“ ergänzt werden, was zu erwarten ist wenn es sich jeweils um wirkliche Personen handelt. In der 1998 – Geschichte erklärt Günter Grass seine besondere Art von Aberglauben, auch dies wird „Beim Häuten“ vielfach ergänzt. Was Statistikern als Hochrechnung nach Abschluss der Wahlen gelingt, will ihm schon beim Pilz-Suchen gelungen sein. 47 Stück hat er unter Mühen gefunden. Ich bin nicht abergläu...

Nachlese zu "Beim Häuten der Zwiebel" von Günter Grass

Knapp 2 Wochen nach dem Interview, das Herr Grass dem Herrn Schirrmacher gegeben hat, und dessen Pointe Herr Schirrmacher darin sah, dass Herr Grass sich dazu bekannte als 17 jähriger Mitglied der Waffen SS gewesen zu sein, haben sich die Staubwolken verzogen, die Grass-Kritiker in folge dieser Offenbarung aufgewirbelt haben. Es muss meine Natur sein, die immer dann einen Kaufreflex auslöst, wenn’s um ein Buch besonders laut rasselt – und so kam es dass ich schon bald die Grass’sche Autobiographie vorliegen hatte. Hier ist sogleich die Frage nach dem Marketing-Kalkül für das Buch aufgeworfen, dass man Herrn Grass unterstellte, indem er drei Wochen vor der geplanten Veröffentlichung zum 1. September sich in einem Interview zu seinem Buch äußert. Na - zu was soll er sich denn sonst geäußert haben? Er hat sich in der FAZ geäußert, zu deren Zielgruppe gehöre ich nicht und da ich durchaus einige Bücher des Herrn Grass bis heute nicht gelesen habe, standen zum Zeitpunkt des Interviews die C...
Habe heute eine Geschichte aus Remscheid bei Grass in „Mein Jahrhundert“ gefunden, in der der Sohn eines gut ausgebildeten Facharbeiters erzählt wie man seinen Vater 1932 zusammen mit 20 weiteren Männern vor eine zigzentnerschwere Walze gespannt hat um die neu angelegten Wege um die Talsperre zu befestigen. Damals waren Wohlfahrtserwerbslose billiger einzuspannen als Pferde. Ist es da ein Zufall, dass ich vor zwei Jahren einen Trupp Langzeitarbeitsloser beobachtet habe, die im Rahmen in einer Beschäftigungsgesellschaft genau die gleichen Wege ausbesserten?

Buddy Holly & Wassily Kandinsky

Heute früh musste ich an meine letzten Fotos denken. Eines hatte ich Wolfgang gezeigt und gesagt, dass ich es gemacht hätte weil es mich an abstrakte Kunst erinnere. Wolfgang empfand das als zu hoch gegriffen. Offensichtlich war er nicht beeindruckt. Ich wollte die Probe aufs Exempel machen und suchte in der deutschen Wikipedia nach Wissily Kandinsky in der Hoffnung dort einen Linkt auf eine Art Gallerie zu finden, die mir viele Kandiskys zeigt. Nachdem ich mir einige Bilder online angeschaut hatte tauchte Buddy Holly in meinem Kopf auf. Ich habe mir „The very Best of Buddy Holly and The Crickets“ (CD von 1999) besorgt und während der Computer das MP3 Archiv der Buddy Holly Songs erzeugte, habe ich alle Kandinskys auf meinen Server gespeichert. Als ich schließlich beide Archive fertig hatte, ließ ich die Kandienskys in Windows XP als Diashow laufen und hörte mir dazu die Buddy Holly Songs an, die der Mediaplayer zufällig auswählte. Dieser Show gab ich mich im Morgengrauen ohne...